Albert als Lektor und Provinzial
Themenvorschlag 6
Erläuterung des Themas
Albert der Große wurde im Jahr 1248 vom aufstrebenden Dominikanerorden die Leitung des Generalstudiums in Köln übertragen. Unter seiner Leitung entwickelte das Generalstudium einen guten Ruf und viele Studenten kamen aus ganz Europa um dort zu lernen, zu denen unter anderem Thomas von Aquin gehörte. Der umfassend gebildete und von Biographen als besonders tüchtig beschriebene Albert hatte wegen des Fehlens eines festen Studienprogramms in Köln die Möglichkeit, seine Lehre auf universitärem Niveau auszuüben.
Darüber hinaus wurde er 1254 zum Vorsteher der deutschen Ordensprovinz bestimmt. Als solcher musste er seine Lehrtätigkeit aufgeben, um sich der Verwaltung der vielen Konvente der Dominikaner in ganz Deutschland zu widmen. Er reiste dazu zwischen den einzelnen Städten und Dörfern umher, um etwa Streitfälle beizulegen und Strafen für Vergehen der Brüder durchzusetzen. Dabei wahrte er die Grundsätze des Bettelordens der Dominikaner, reiste stets zu Fuß und ohne viel Geld mitzunehmen.
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